9 Dinge, die wir hassen

(Foto: Pinterest)

1. Bügel-BHs

Jetzt mal ehrlich: Gibt es wirklich Frauen, die sich nicht am Ende des Tages darüber freuen, ihren BH auszuziehen? Frauen, die sich nicht an den Bügeln in einem BH stören, weil sie drücken und den Brüsten das Gefühl verleihen, sie seien in einem Gefängnis? Ich für meinen Teil ziehe Bustiers jederzeit einem Bügel-BH vor (am liebsten sogar unwattiert) – und Lara sagte letztens mit der angemessenen Dramatik zu mir, als wir nach eben solchen Lingerie-Exemplaren suchten: „Ich halte es keinen Tag länger mit Bügel-BHs aus!“ Abgesehen davon, dass nun jemand den Kommentar loslassen könnte, man solle sich nicht so anstellen: BHs, die die Brust durch Bügel stützen, führen auf lange Sicht eher dazu, dass die Brüste anfangen zu hängen. Was? Ja genau! Durch die eingenähten Bügel und den dadurch erzielten „Support“ wird die Brustmuskulatur, die die Boobs straff und vor allem über dem Bauchnabel hält, so sehr entlastet, dass sie sich zurückbildet. An alle BH-Träger*innen da draußen: Tut euren Brüsten also etwas Gutes und greift auf Bustiers zurück oder lasst den BH gleich ganz weg. Und bevor jemand etwas sagt: Das geht auch mit großer Oberweite. Außerdem sind Bustiers meistens fast schöner als herkömmliche BHs.

2. Die Deutsche Bahn

Wäh. Was soll ich sagen? Natürlich gibt es immer mal wieder ganz nette Angebote, die dafür sorgen, dass du auch mit der Bahn günstig von A nach B kommen kannst. Für 25€ einmal quer durch Deutschland? Na logo! Allerdings ist das dann doch eher die Ausnahme denn die Regel und wenn man darauf zurückgreift, kommt der Zug vermutlich sowieso zu spät oder fällt aus. Oder du verpasst deinen Anschlusszug. Oder die Klimaanlage ist im Sommer kaputt, respektive die Heizung im Winter. Oder es gibt keine einzige funktionstüchtige Toilette. Für mich persönlich ist die Bahn grundsätzlich die letzte Wahl, wenn ich mal wieder eine längere Strecke zurücklegen muss. Und das liegt nicht nur an den Preisen und der schlechten Werbung.

3. Die GroKo

Die GroKo hat es auf diese Liste sowohl als Unwort als auch als Ding per se geschafft. Danke für nichts.

4. Menschen, die langsam vor einem laufen

Kennt ihr das? Ihr lauft durch die Stadt und vor euch schlendert eine Gruppe von Menschen im Schneckentempo her (denn diese Sorte bewegt sich grundsätzlich in großen Gruppen durch die Welt). Ihr könnt nicht vorbei, denn der gesamte Weg ist blockiert und jetzt bleiben sie auch noch stehen. Ich meine, jedem sein eigenes Tempo – ich zwinge niemanden, im Stechschritt, den ich mir durch die Jahre im Einzelhandel angewöhnt habe, durch die Stadt zu hetzen. Aber es wäre doch auch eine Option, sich zumindest nicht in einer 10er-Reihe nebeneinander fortzubewegen, als würde man an einer kleinen Parade teilnehmen.

5. Menschen, die husten/niesen, ohne den Mund zu verdecken

Seriously – wer macht sowas und schämt sich nicht mal dafür? Spätestens seit Schweine- slash Vogelgrippe sollte doch jeder wissen, dass man erstens den Mund bedeckt, wenn man hustet oder niest und zweitens, dass man dafür die Ellenbeuge und nicht die Hand nimmt, mit der man im nächsten Moment jemand anderen per Handschlag grüßt. Oder die Lebensmittel im Supermarkt antatscht. Personen, die ihre Bazillen auf die Art und Weise in der gesamten Stadt und vor allem außerhalb ihres Tanzbereichs verteilen, verdienen einen ganz besonderen Platz in der Hölle.

6. Generation Praktikum

Praktika und vor allem eine ganze Riege davon sind heute scheinbar das Nonplusultra, um an einen guten Job zu kommen. Oder überhaupt an einen Job. Spielen wir doch mal durch, wie das Ganze in der Realität aussieht: Du machst dein Studium und kannst währenddessen keine zwei bis drei Praxissemester einlegen, da du sonst deinen Nebenjob kündigen müsstest, der dir das Dach über dem Kopf und Brot auf dem Tisch sichert. Nach dem Studium interessiert es dann aber niemanden, dass du 5 Jahre lang eine Doppelbelastung gemeistert hast, denn schließlich hast du keine Berufserfahrung sammeln können in dem Job, den du jetzt machen möchtest. Fein, denkst du, dann mache ich eben jetzt ein Praktikum post-Bachelor und steige dann ins Berufsleben ein. Also scrollst du dich durch diverse Stellenausschreibungen für Praktikanten, die alle von dir erwarten, dass du bereits Praktika und/oder Berufserfahrung im gewünschten Job gemacht hast – am besten schon ein bis drei Jahre. Aber du bewirbst dich trotzdem und hoffst, dass du im persönlichen Gespräch überzeugen kannst. Sofern du denn eingeladen wirst, denn schließlich sind zwar deine Soft Skills #onfleek, durch das jahrelange Jonglieren von Nebenjob und Uni, aber – falls das bisher nicht klar geworden ist – du hast noch keine Praktika absolviert.

7. Aggressive Promoter

Freunde, der Frühling naht und damit steigt das Risiko, auf der Straße oder im Einkaufszentrum von Promotern angequatscht zu werden. Versteht mich nicht falsch, die machen auch nur ihren Job. Aber wenn ich „Nein, danke“ zu einem ADAC-Abonnement sage, meine ich das auch. Ebenso möchte ich nicht von den Zeugen Jehovas für meine Gottlosigkeit öffentlich gedemütigt oder von einem WWF-Promoter durch guilt tricking fast schon zu einem Spenden-Abo gezwungen werden. Und vor allem möchte ich nicht dumm angefahren werden, wenn ich dankend ablehne.

8. Fremde Personen, die sich in dein Leben einmischen

Eine Followerin hat mir erzählt, dass sie gerne draußen sitzt, mit einem Kaffee in der Hand vor ihrem Stammcafé, die frische Luft genießt trotz der Kälte. Und dass sie sich immer und immer wieder aufs Neue von wildfremden Menschen verurteilende Kommentare anhören darf, dass sie ja nur in der Kälte sitzen würde, weil sie ihrer Nikotin-Sucht frönen müsse. Selbst wenn man Raucher ist, hat man nicht das Recht, unabhängig von einer Kippe gerne draußen sein zu wollen? Als Raucher geht man doch nicht nur nach draußen, weil das bedeutet, dass man sich das Lungenbrötchen schmecken lassen kann! Und wo wir schon dabei sind: Vielen Dank, aber ich kann von ganzem Herzen darauf verzichten, dass mir jemand sagt, dass Rauchen ungesund ist. No shit, Sherlock! Woher nehmen gewisse Leute eigentlich das Recht, sich völlig random in das Leben anderer einzumischen und ihnen ihre Lebensweisheiten aufzudrücken?

9. Monopoly

Dieses Brettspiel für die ganze Familie sollte mit dem Disclaimer kommen, dass es Familien ebenso über Generationen hinweg in tiefste Fehden stürzen kann. Ob im Original oder als Game-of-Thrones Variante (was aufgrund des Bodycounts der Serie nicht nur passend, sondern ebenfalls Warnung genug sein sollte) – Monopoly ist vermutlich das Hass-Spiel überhaupt. Auf YouTube gibt es über 69.000 Ergebnisse zum Begriff „Monopoly Rage“ und jedes einzelne davon ist völlig gerechtfertigt.

Izzie

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