Weekly Five #12

 

  1. QueerEye 

In der neuen feel good Netflix-Produktion haben es sich fünf schwule Männer zum Ziel gemacht, das Leben von heterosexuellen Männern umzukrempeln. Während sich Jonathan und Tan um „Grooming“ (also Haare/Bart, Gesichts- und Körperpflege) und Outfits kümmern, verpasst Bobby der Wohnung jedes Kandidaten ein Upgrade, Antoni ist für einen Crashkurs im Bereich Küche und Ernährung zuständig und Karamo ist der Experte für Kultur. Dabei versuchen sie jedoch nicht, aus einem Dackel einen Windhund zu machen (siehe Punkt 3), sondern gehen individuell auf jeden Typ ein. Sie geben ihren Schützlingen nicht nur Stylingtipps, sondern auch viel Selbstvertrauen mit auf den weg. Außerdem setzen dafür ein, dass der LGBT-Community mehr Toleranz entgegengebracht wird. 

  1. Shakshuka

Mein schönstes Mitbringsel aus dem Israel-Urlaub: Shakshuka! Es handelt sich hierbei um ein Frühstücksgericht, das aber zu absolut jeder Tages- und Nachtzeit geht – perfektes Soulfood, das sich auch langsam in Deutschland zum Trend entwickelt. Und es ist so einfach: Zwiebel und rote Paprika andünsten. Gehackte Tomaten hinzugeben, mit Salz, Pfeffer, Chili und Kreuzkümmel nach Belieben abschmecken und zugedeckt köcheln lassen, bis alles weich ist. Zum krönenden Abschluss die gewünschte Menge Eier auf die Tomaten-Paprika-Masse geben (wie Spiegeleier), warten bis sie durch sind – fertig! Mit Fladenbrot auftunken und genießen. 

  1. Süße Hunde-Profile

Nachdem Kathi uns bereits die besten Profile gezeigt hat, können wir nur nochmals bekräftigen: Hunde auf Instagram sind der shit! Sie lassen so manches Model vor Neid erblassen und versorgen uns Tag für Tag mit der nötigen Portion Niedlichkeit in unserem Leben. Und das beste: Sie versuchen nicht, uns Detox-Tee anzudrehen, sondern sind von ihrem Influencer-Dasein gänzlich unbeeindruckt und ziehen einen Stock jeder Designerhandtasche vor – absolute spirit animals! 

  1. Paul Auster – 4321

Auch wem backsteinschwere Wälzer Respekt einflößen, sollte sich vom Volumen von „4321“ nicht abschrecken lassen. Nicht nur schreibt Paul Auster großartig, er hat mit diesem Roman auch inhaltlich ein opus magnum geschaffen: Ein Junge wächst in den USA der 60er Jahre auf – vier Mal. Vier Lebenswege werden durchgespielt und beschäftigen sich mit der Frage „Was wäre, wenn?“. Ein Buch über das Schicksal, über das Schreiben und über das Individuum als Spielball der Gesellschaft, in der es lebt. 

  1. Den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen

Muss hier wirklich erklärt werden, warum es einfach klasse ist, den ganzen Tag im Schlafanzug zu verbringen? Tage, an denen man im Bett oder auf dem Sofa lümmelt, sich höchstens mal zum Kühlschrank bewegt oder zur Tür geht, um sein bestelltes Essen entgegenzunehmen, sollten definitiv mehr wertgeschätzt werden. An solchen Tagen ist es das Höchste der Gefühle, die Schlafanzughose gegen die Jogginghose zu tauschen – und das fühlt sich schon fast wie anziehen an.

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